Griechenland August - September 2010
Nikonisti — 13 September 2010 - 9:53vormittags
Nun also wie versprochen "alle" Bilder von unserer Griechenlandreise im August und September 2010.
Dazu ein paar Worte über die Route und die Orte welche wir besucht haben.
Die Bilder dazu gibt es hier in der Griechenland-Galerie
Tag 1: Freitag 20.08.2010
03:00 Tagwach oO
06:00 Abflug mit Easyjet um von Basel (BSL).
08:30 Ankunft in Thessaloniki (SKG)
09:00 Mietwagen übernommen
09:15 Im Eilgang über die griechischen "Autobahnen" nach Kastraki.
17:00 Ankunft in Kastraki, Hotel 'Pyrgos Adrachti'
18:15 Erste Erkundungsfahrt in der Umgebung der Klöster.
20:30 Dann unser erstes griechichisches Nachtessen.
22:30 Unsere erste Nacht bei ca. 24°C ...
Was für ein erster Ferientag!
Tag 2: Samstag 21.08.2010
Nach einem erstaunlich reichhaltigen Frühstück im Hotel war dann der erste Tag in den "Bergen" von Kastraki geplant.
Also, 08:45 Uhr Abfahrt für die ersten Klosterbesuche. Und wir waren (fast) die ersten, sodass es vor den ganzen Touristenströmen, welche im Car dahin "ge-car-red" wurden, reichte uns das erste Kloster in aller Ruhe anzuschauen...heiss war es uns allerdings nach dem ersten Aufstieg trotzdem schon :-)
Ein weiteres Kloster ersparten wir uns dann aber für diesen Tag, da es mittlerweilen dann doch schon einige Car's vor den Porten der Klöster hatte.
Wir schauten uns dann einfach noch die Umgebung an un machten einige Bilder.
Der erste (ersehnte) Sonnenuntergang über Kastrakti ging dann wortwörtlich unter ... und zwar im Nebelmeer, sodass wir nur schmähliche Ausbeute auf den Chip bannen konnten. Da es ja nicht unser letzter Abend sein sollte, war das aber nicht der Rede wert und wir gönnten uns stattdessen ein feines Nachtessen "à la Grèce", mit viel Tsatsiki, Souvlaki und Griechischem Salat.
Tag 3: Sonntag 22.08.2010
Erneut früher Tagwach, Morgenessen im Hotel und ab in die "Berge" und Klosters anschauen. Dann noch ein Ausflug auf einen der höheren "Berge" der Gegend (800 m.ü.M. boah :-) )
Da oben hatten wir dann den ersten und auch einzigen Regen in den ganzen Ferien ... für ca. 3 Minuten ein feines nieseln, dass wars dann auch schon wieder.
Am Abend klappte es dann auch noch mit dem Sonnenuntergang und wir konnten von unserem, bereits als den Lieblings Platz erkorenen Fels einige tolle Bilder machen.
Tag 4: Montag 23.08.2010
Ausschlafen bis ca. 9:00, ein letztes Frühstück im Hotel und dann ab in Richtung Kavala bzw. Thassos. Nach rund 390km auf den Autobahnen Ankunft im vermeintlich wunderschönen Hotel in Nea Karvali ... das war vielleicht ein Flop :-( ... was soll's, ist ja nur für eine Nacht. Also schnell Auto ausladen, Zimmer beziehen (und schockiert sein).
Nachdem in Nea Karvali keine Tabepna (Taverne) zu finden war, fuhren wir ein Stück zurück bis nach Kavala wo wir dann ein überteuertes und versalzenes Mahl im Hafen zu uns nahmen und tranken später noch ein griechischer Frappe in einem wunderschönen lokal auf der alten Stadtmauer von Kavala. Müde und ein wenig abgekämpft ging's dann die paar Km retour ins Hotel wo wir uns dann gezwungenermassen für 4-5 Stunden von den Schlafläusen beissen liessen ... (wortwörtlich!!!) Das war das erste und einzige Mal, dass wir unsere Hüttenschlafsäcke ausgepackt und benutzt haben ... am liebsten hätten wir sie danach im Hochofen verbrennen lassen ... naja, was soll's?! Ich zumindest habe ca. 1 1/2 Stunden schlafen können, wenn auch nicht am Stück...
Tag 5:Dienstag 24.08.2010
Wir wollten nur noch raus!! Also Auto packen und nichts wie weg.
Denkste! Der "Hotelier" hat uns bereits erspäht und fragt immer wieder überfreundlich: "Brekfest" ??
"Hmm ... Schatz, sollen wir wirklich?"
Also gut. Wir haben ja schliesslich dafür bezahlt...
Dann donnert er auch schon auf seinem Roller los in Richtung Dorf und "besorgt" uns unser Frühstück ... "Schafbock im Blätterteig" dazu ein obligates Frappe... (nicht mal sein Hund, welcher da zwischen den Bungalows rumstreunerte, frass das Zeug ... er verbuddelte es lediglich unter den Hecken und hoffte vermutlich darauf, dass sich der Geschmack nach einigen Tagen/Monate/Jahren irgendwie zum Guten wandeln würde ...
(meine Vermutung: Das Zeug wird dann in ein paar tausend Jahren von Archäologen ausgegraben und es riecht noch immer wie wenn man den Bock ablecken würde)
Als wir dann endlich auf Achse waren, war die Nacht aber beinahe schon wieder vergessen ... ausser dem beissen und jucken, denn duschen wollten wir da beide nicht
Nach ein paar Kilometern, waren wir dann auch schon in der Nähe von Keramoti, von wo aus wir mit der Fähre nach Thassos übersetzen wollten.
Auf der Suche nach dem Hafen trafen wir noch auf die "Frühschoppen-Gesellschaft" von Keramoti, die sich zu zweit wagemutig vor unser Auto warfen, damit wir ganz sicher nicht zu früh am Hafen sein würden.
Nach einer kurzen Schrecksekunde aber liessen sie uns unter lautem Gejohle aus der Taverna hinter ihnen dann doch weiterfahren und wir erreichten pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk den Hafen.
Gleich Tickets erstanden und innert 10 weiteren Minuten waren wir bereits auf "hoher See" - Kurs Thassos.
Nach einer knapp halbstündigen Überfahrt, landeten wir dann wohlbehalten auf Thassos an und staunten gleich mal über die Hektik, die bei den, achso gelassenen Griechen, aufkommen kann, wenn es darum geht, ein Schiff zu "löschen".
Über die engen Kurven und steilen Hänge, mit denen unser Fiat Bravo richtig zu kämpfen hatte, staunten wir auch nicht schlecht als wir uns dann von der Stadt Thassos in Richtung Crysis Ammoudia aufmachten, wo wir unsere nächste Unterkunft bereits im Voraus gebucht hatten.
Angekommen im Hotel (Dimitris) konnten wir gleich unser Zimmer beziehen. Ach war das schön, ein sauberes, wenn auch spartanisches Zimmer zu haben :-)
Erst mal duschen und frische Kleider anziehen, dann ging's dann auch schon auf die erste Erkundungstour an den "Golden Beach".
Ein ausgedehntes Mahl am Strand, mit Ouzo, Tsatsiki und einigem mehr, durfte natürlich auch nicht fehlen.
Danach bald mal retour ins Hotel und nachholen was in der letzen Nacht nicht möglich war - schlafen -
Tag 6: Mittwoch 25.08.2010
An diesem Tag wollten wir einiges sehen und machten uns relativ bald mal auf, die Insel zu erkunden.
Mit dem Auto ging's dann auf der Ostseite der Küste entlang Richtung Süden. Alles wunderbar der Küste entlang. Auf ca. halber Strecke von "einmal rund herum", bogen wir im rechten Winkel zu Küste ins Inselinnere ab und folgten einer der wenigen geteerten Strassen neben der Küsten Strasse bis nach Theologos wo wir uns eine Ausgrabungsstätte erhofften. Nach mehrfachem durchfahren des Ortes und einem mehr oder weniger unfreiwilligen "Offroad-Ausflug" fanden wir jedoch lediglich einen, in praller Sonne angebundenen, Esel, vor einer vermutlich antiken Steinmauer. Wenigstens diese wurde dann auch noch kurz Fotografiert ... der Esel übrigens auch :-)
Das Dörfchen Theologos mit seinen Steinhäusern und Schieferdächern ist aber durchaus einen Ausflug wert! Da scheint die Zeit irgendwie stehen geblieben zu sein.
Nach einem Frappe haben wir uns dann aber wieder auf den Weg zurück gemacht und sind im Hotel noch rasch in dem Pool gestiegen, bzw. Eveline war noch drin, ich musste zuerst mich umziehen. Als ich dann soweit war, mussten wir feststellen, dass wir noch nach Schweizer Zeit baden gingen und der Pool eigentlich schon seit einer Stunde geschlossen war. Aber wir wurden nett darauf hingewiesen, dass wir doch unsere Uhren richtig stellen sollten, damit das nicht wieder vorkommt. Also kein Pool für mich ...
Dann noch ein griechisches Nachtmahl und ab in die Heia.
Tag 7: Donnerstag 26.08.2010
Böses erwachen!
Eveline hats erwischt. Grippe, Gliederschmerzen und irgendwas Falsches gegessen ... Für mich hies das ein gemütlicher Tag auf Balkonien und viel schlafen. Für Eveline war's weniger angenehm...
Tag 8: Freitag 27.08.2010
selbe Story wie Tag 7 ...
Tag 9: Samstag 28.08.2010
Jetzt aber! Eveline ist wieder einigermassen fit und ich bin so riiiichtig ausgeruht, es geht wieder los auf Entdeckungsreise.
Letzter Tag auf Thassos, da muss man noch was sehen!
Wieder auf der Küstenstrasse losgebraust, aber diesmal auf der Westseite nach Süden runter und immer wieder Fotostopps eingelegt.
Dann wollten wir natürlich noch den einzigen "Süsswasser-See" auf Thassos anschauen und im berühmten Wasserfall eine erfrischende Dusche nehmen! Ein Must-See wie alle "Thassianer" sagten (sowie fast alle Reiseführer).
Nach ca. 1 stündiger Suche und ca. 7km Offroad nen Berg hinauf, fanden wir dann endlich den "See" ... besser gesagt, dass was davon übrig war.
Ein brauner Tümpel mit viiielen Steinen und sehr wenig Wasser. Den Wasserfall zum duschen haben wir dann gar nicht erst aufgesucht, nach dem Anblick der Brühe im See war uns eh nicht mehr zum duschen zumute :-(
Aber Hauptsache war, dass ein kleiner fahrbarer Imbisswagen da stand, welcher überteuerte Softdrinks an die verschwitzten Touristen verkaufte, somit konnte man wenigstens den Durst noch löschen, bevor man sich wieder auf den Weg ins Tal machte.
Wieder retour im Hotel kurz in den Pool, umgezogen und dann ab in eine Taverna.
Tag 10: Sonntag 29.08.2010
Aufstehen, Frühstücken und packen ... langsam kommt Routine auf.
Kurz vor Mittag dann die Fähre zurück ans Festland. Von Keramoti aus gings dann los Richtung Ouranoupolis auf dem letzten Finger von Chalkidiki.
Nach ein paar schönen Stunden unterwegs kamen wir in Ouranoupolis im Hotel Skites an. Eveline kannte das Hotel schon und ich war schlicht nur begeistert!
Privater Strand mit Sonnenterasse, nette Leute, super tolles Zimmer und einen Orangensaft ... so was habt ihr noch nie getrunken! :-)
Dann noch direkt an der Grenze zum Berg Athos mit all seinen Klöstern ... was will man mehr.
Randnotiz: Der Berg Athos darf nicht betreten werden, bzw. nur mit einem Visa. Frauen ist der Zugang komplett untersagt.
Diesen Abend genossen wir voll und ganz am privaten Strand des Hotels und schauten einem wunderbaren Sonnenuntergang zu. Danach noch im Hoteleigenen Restaurant hervorragend geschlemmt mit und zu guter letzt eine tolle erste Nacht in dem Hotel verbracht.
Tag 11: Montag 30.08.2010
Und wieder, ein Frühstück, wie man es in Griechenland nicht erwarten würde ... einfach Grandios!
Dann ging's auch schon los und Eveline zeigte mir den Mittelfinger ... nein, natürlich nicht ihren, aber den mittleren der drei Finger von Chalkidiki. Wir machten einen Ausflug rund herum um den "Mittelfinger" Chalkidikis und schauten uns einige Dörfchen und Örtchen an und waren am späteren Abend dann wieder retour im Skites für einen weiteren wunderbaren Festschmaus. Dieses Mal mit einem Apero: 2 Tsipouro's für mich (es wurden mir täglich mehr prophezeit) und einem Limoncello für Eveline und Karin, die Proprietärinn des Skites.
Tag 12: Dienstag 31.08.2010
Ein gemütlicher Tag im Hotel und am Strand des Hotels.
Abends dann noch ein vorzügliches, griechisches Mahl im Hotelrestaurant,
diesmal mit bereits 5 Tsipouro's vor, während und nach dem Essen :-)
Tag 13: Mittwoch 01.09.2010
Letzter Tag in Ouranoupolis und im Hotel Skites.
Diesen Tag wollten wir noch richtig geniessen und chillten, hingen und gammelten nur mal einfach so im Strand rum. Tranken Orangensäftchen an der Hotelbar und genossen einfach die Zeit. Dann noch rasch den Mietwagen etwas "ausgemistet" und Abends dann noch das wunderbare Nachtessen mit den obligaten Tsipouro's (dieses Mal habe ich nicht mehr mitgezählt) und zuguter letzt dann die letzte Nacht bei kühlen 20°C Aussentemperatur genossen.
Tag 14: Donnerstag 02.09.2010
Richtig lange ausgeschlafen, ein letztes Frühstück mit Blick aufs Meer und gegen Mittag dann die Fahrt Richtung Thessaloniki angetreten wo wir für die letzte Nacht in Griechenland noch ein 4Sterne-Bunker in der Nähe des Flughafens gebucht hatten.
Tag 15: Freitag 03.09.2010
Unser letzter Tag in Griechenland...
06:30 Tagwach
07:00 Frühstück
07:45 Ankunft bei Auto-Vermietung
08:00 Wecken des Autovermieters, der bei laufendem Motor und Klimaanlage in einem Mietauto schlief.
08:05 Abfahrt mit Chauffeur in Richtung Flughafen Thessaloniki
08:30 -09:00 "Fast" Checking ... die griechische Mentalität und Easy-Jet zusammen, sind eine Kombination, die bringt jeden Mitteleuropäer in Rage :-)
09:15-09:25 Fast-Duty-Free-Shopping
09:30 Boarding
10:00 Eigentlicher Abflug ... doch ein Grieche fehlte noch ...
10:30 Abflug Richtung Basel
12:00 (local time) Ankunft in Basel.
Dann wurden wir noch netterweise vom Flughafen abgeholt und zum Mittagessen ins Hotel "Leuen" in Waldenburg ausgeführt.
Um ca. 15:30 dann endgültige "Landung" Zuhause.